Gebäudebrand

Datum: 14.01.2026
Uhrzeit: 01:44 Uhr
Alarmierungsstichwort: B3; Gebäudebrand

 

Bericht:
Am frühen Mittwochmorgen wurde die Feuerwehr zunächst zu einem unklaren Brand (Brand 1) alarmiert. Bereits wenige Minuten nach der Erstalarmierung wurde das Alarmstichwort aufgrund weiterer Meldungen auf Brand 3 – Gebäudebrand erhöht. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein leerstehendes, zweigeschossiges Gebäude in Vollbrand. An das Wohnhaus angrenzend befanden sich ein Lager- sowie ein Garagenschuppen, die zunächst noch nicht vom Brand betroffen waren.

Da zu Beginn nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Personen im Gebäude aufhielten, ging umgehend ein Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz mit einem C-Hohlstrahlrohr zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in den Keller- und Erdgeschossbereich vor. In den noch zugänglichen Bereichen konnten glücklicherweise keine Personen festgestellt werden. Im weiteren Verlauf wurde der Innenangriff zur Brandbekämpfung fortgesetzt. Ein Vorgehen in das 1. Obergeschoss war jedoch nicht mehr über das Treppenhaus möglich, da dieses bereits durch den Brand zerstört war. Parallel dazu wurde die Brandbekämpfung über die Drehleiter von außen durchgeführt. Zusätzlich drangen Einsatzkräfte über eine tragbare Leiter über den Balkon in das Obergeschoss vor.

Um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern, wurde der Dachbereich des angrenzenden Schuppens geöffnet. Zur besseren Lageerkundung kam außerdem die Drohne des Landkreises, betrieben durch die Fernmeldegruppe, zum Einsatz. Die gewonnenen Luftbilder unterstützten die Einsatzleitung bei der Beurteilung der Brandausdehnung.

Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufgrund der starken Zerstörung des Gebäudes schwierig. Nicht alle Bereiche waren begehbar, zudem befanden sich große Mengen an Brandschutt und Dachziegeln im Gebäude, unter denen sich weiterhin glimmende Brandnester befanden.

Unterstützt wurde die Feuerwehr Waldshut-Tiengen durch die Feuerwehr Dogern, die mit ihren Löschfahrzeugen im Einsatz war. Das Deutsche Rote Kreuz, Ortsverein Waldshut, stellte gemeinsam mit dem Rettungsdienst die sanitätsdienstliche Absicherung der Einsatzkräfte sicher und übernahm die Einsatzstellenverpflegung.

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