Hauptversammlung 2026
Bei der Hauptversammlung der Feuerwehr Waldshut-Tiengen wurde auf ein arbeitsintensives Jahr zurückgeblickt. Die Einsatzstatistik 2025 zeigte erneut die hohe Einsatzbereitschaft der Feuerwehrangehörigen und machte deutlich, wie stark die Wehr im Einsatz- und Ausbildungsdienst gefordert war.
Zahlen und Einsatzgeschehen
Insgesamt rückte die Feuerwehr Waldshut-Tiengen im vergangenen Jahr zu 58 Bränden und 117 Technischen Hilfeleistungen aus. Hinzu kamen zahlreiche Ausbildungs- und Übungseinheiten, unter anderem im Bereich Atemschutz und bei größeren Einsatzszenarien. „Das Niveau ist seit Jahren gleichbleibend hoch“, betonte Kommandant Peter Wolf.
Für ihn war es zugleich die letzte Hauptversammlung unter seiner Leitung. Ab dem 1. April 2026 übernimmt Giuseppe Cannas das Amt des Feuerwehrkommandanten.
Führungswechsel und organisatorischer Neubeginn
Mit dem Wechsel an der Spitze der Feuerwehr ist auch eine organisatorische Veränderung verbunden: Künftig wird die Feuerwehr dem Rechts- und Ordnungsamt der Stadtverwaltung Waldshut-Tiengen zugeordnet, um Abläufe weiter zu optimieren. Amtsleiter Ralph Albrecht nahm als Gast an der Versammlung teil..jpg)
Ehrungen für langjährigen Einsatz
Ein besonderer Schwerpunkt des Abends waren die Ehrungen für langjährige Zugehörigkeit. Kreisbrandmeister Dominik Rotzinger konnte dreimal die Goldene Ehrennadel verleihen. Thomas Scheuch und Thomas Menzel engagieren sich seit 40 Jahren in der Feuerwehr, Ernst Landwehr sogar seit 50 Jahren.
Weitere Ehrungen erhielten Bianca Duttlinger, Andreas Laubis, Sascha Menzel, Johannes Mück, Timo Senn, Jan Tröndle und Pascal Weyel für 15 Jahre sowie Christian Lehmann, Andreas Schlegel und Andreas Tröndle für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst.
Nachwuchsarbeit und Dank der Stadt
Auch die Nachwuchsarbeit spielt bei der Feuerwehr eine wichtige Rolle. Derzeit gehören 31 Jugendliche der Jugendfeuerwehr an, die 2025 unter anderem ein intensives Ausbildungswochenende absolvierten und sich beim Tag der offenen Tür im Mai präsentierten.
Oberbürgermeister Martin Gruner dankte den Feuerwehrangehörigen für ihren engagierten Einsatz: „Was Sie leisten, ist alles andere als selbstverständlich.“ Dieser Anerkennung trage auch der städtische Haushalt Rechnung. Für 2026 sind rund 100.000 Euro an Planungsmitteln für das neue Feuerwehrgerätehaus in Waldkirch eingeplant, zudem wird in Fahrzeuge und Einsatzmittel investiert.
Musikalisch umrahmt wurde die Hauptversammlung vom Florianszug. Den Abschluss bildete ein lockerer Imbiss, der Raum für persönliche Gespräche bot.

