Gasgeruch
Bericht:
Der Rettungsdienst wurde zunächst zu einem medizinischen Notfall in eine Wohnung alarmiert. Beim Betreten der Räumlichkeiten lösten die mitgeführten CO-Melder des Rettungsdienstes aus, woraufhin die Feuerwehr mit einem Messfahrzeug nachalarmiert wurde.
Ein Trupp ging unter umluftunabhängigem Atemschutz zur Erkundung in die Wohnung vor und führte entsprechende Messungen durch. Dabei konnten erhöhte Kohlenmonoxidwerte festgestellt werden. Die Ursache war schnell gefunden: In der Wohnung wurde bei geschlossenen Fenstern und Türen Shisha-Kohle betrieben, wodurch sich das gefährliche Gas angesammelt hatte.
Die Feuerwehr leitete umgehend umfangreiche Belüftungsmaßnahmen ein. Nachdem die Werte wieder im unkritischen Bereich lagen, konnte die Einsatzstelle verlassen werden.
Da sich insgesamt zehn Personen über einen längeren Zeitraum in der Wohnung aufgehalten hatten, wurden alle zur medizinischen Abklärung in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Eingesetzte Fahrzeuge:

